The german music, culture & style mag “De:Bug” reviewed Minor Sick’s latest release “Fremdscham in Reality” in their recent issue (Jan/Feb). here is the proof!
Nein, weniger sick als seine großen Brüder ist Christoph Prager aus Wien nicht. FlyLo und Hudson Mohawke sind offensichtlich die Referenzen, wobei instrumentaler Hip Hop, wenn man sich für diesen Begriff entscheiden wil, genau diese Soundästhetik haben muss, alles andere würde sich erstmal unglaublich nostalgisch anfühlen. Minor Sick irrlichtert aber nicht so extrem outer space rum wie obige Daddelkollegen, sondern bleibt auf eine abgefahrene Weiß(s)e introvertiert, weniger Laser-Hop Marke Rustie und mehr analog-jazzig verspielt wie Prefuse, trotz Gameboysound overkill. Schön ist auch, und das zeigt, dass Minor Sick die alte Schule kennt, dass in vielen Tracks unter dem digitalen, disharmonischen Gestresse ein gar nicht so gebrochener, sondern smoother Boom Bap liegt. Insgesamt rumpelt es natürlich an allen Ecken und Enden, aber einfach soll es hier auch niemand haben. Manchmal wünscht man sich zwar ein paar stimmige Tonlagen, gerade Melodien und weniger Synthyeskapaden in 8-Bit, doch die Platte ist am Ende ein wunderbar frischer Rittüber die Beat- und Bassbuckelpiste.
Def Ill neues Mixtape “I gib kan Fick” featured 23 hochkarätige Tracks in übelster Battlemanier und steht euch exklusiv für eine Woche auf Bandcamp zum Probehören zur Verfügung. Ab nächsten Donnerstag werden Tracks sukzessive wieder verschwinden.
Wer den Sound diggt und Def Ill supporten möchte kann sich ein Mixtape auf dopeshit.at checken oder direkt bei Def Ill’s LiveShows sein Exemplar ergattern.